Bienen  und  Menschen

Teilweise verdeckelte Honigzellen,

Honig


Aus Nektar und Honigtau


In zahllosen Gedichten wird von süßem Blütenduft gesprochen. Er fasziniert nicht nur uns Menschen sondern zieht Honigbienen, aber auch viele andere Insekten wie Hummeln, Wildbienen und Schmetterlinge, magisch an. Sie alle kommen zahlreich zu den Blüten geflogen, um Nektar zu naschen. In ihrem Honigmagen nehmen die Bienen dann den süßen Saft mit in ihren Bienenstock, um ihn an ihre Schwestern weiterzugeben, die daraus Honig bereiten. Dabei werden die Nektartröpfchen von Biene zu Biene weitergereicht und langsam entsteht der köstliche Blütenhonig.


Im Unterschied zu Blütenhonig bekommen die Bienen beim Waldhonig Hilfe von anderen Insekten. Rinden- und Blattläuse saugen für die eigene Ernährung Saft aus den Bahnen der Blätter und Zweige der Bäume und scheiden anschließend süße Tröpfchen aus, den Honigtau. Diese Tröpfchen werden von den Bienen gerne gesammelt, um im Bienenstock daraus den beliebten würzigen Waldhonig zu machen.


In der Natur ist der Strom von süßen Säften an eine ganze Reihe verschiedener Faktoren gebunden. Die Nahrungsversorgung der Pflanzen durch den Boden, das örtliche Klima mit der Wasserversorgung der Pflanzen, der Wetterverlauf und die Entwicklung der verschiedenen Läusearten sind nur einige dieser Faktoren, die die Honigmenge für die Bienen bestimmen. Die Bienen können nicht in jedem Jahr Waldhonig in ihrem Wabenwerk einlagern.


Rötlichorange bis goldgelbes Bienenbrot, Zellen mit Blütenpollen